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Arbeitsrecht


Arbeitsrecht

Mobbingfolgen sind keine Berufskrankheit

Nach einer Entscheidung des Hessischen Landessozialgerichts vom 18.12.2012,
L 3 U199/11 stellen die gesundheitlichen Folgen des Mobbings weder eine Berufskrankheit dar, noch einen Arbeitsunfall.

Konsequenz ist, dass betroffene Arbeitnehmer keinen Anspruch auf Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung haben.

Eine Berufskrankheit scheidet hier aus, weil es Berufe mit spezifisch erhöhtem Mobbingrisiko nach Auffassung des Gerichtes nicht gibt.

Ein Arbeitsunfall scheitert daran, dass es sich bei Mobbinghandlungen nicht um zeitlich begrenzte Ereignisse im Sinne des § 8 Abs. 1 Satz 2 SGB VII handelt.

 

Stefan Engelhardt

Rechtsanwalt

Lehrbeauftragter für Arbeitsrecht

 

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