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Arbeitsrecht


Arbeitsrecht

Kündigung Schwerbehinderter in der Insolvenz

Nach einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts Stuttgart vom 04.03.2013, 11 K 3968/12, darf das Integrationsamt der Kündigung eines schwerbehinderten Arbeitnehmers durch den Insolvenzverwalter nicht bereits dann zustimmen, wenn der Arbeitnehmer in der Namensliste zum Interessenausgleich aufgeführt ist.

Es ist vielmehr notwendig, dass eingehend geprüft wird, ob der Interessenausgleich der besonderen Situation schwerbehinderter Beschäftigter Rechnung getragen hat oder nicht.

Der Insolvenzverwalter muss insoweit vortragen, nach welchen Kriterien die Sozialauswahl im jeweiligen Fall erfolgt ist.

 

Stefan Engelhardt

Rechtsanwalt

Lehrbeauftragter für Arbeitsrecht

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