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Arbeitsrecht


Arbeitsrecht

Befristung im Wissenschaftsbereich

 

Das Bundesarbeitsgericht hat in einer Entscheidung vom 08.06.2016, 7 AZR 259/14, zum Ausdruck gebracht, dass langjährige Befristungsketten im Wissenschaftsbereich nicht unbedingt wegen institutionellen Rechtsmissbrauchs unwirksam sind.

Im entschiedenen Fall war die Klägerin in der Zeit von 1989 bis 2011 mit elf befristeten Verträgen durchgehend beschäftigt worden.

Das Bundesarbeitsgericht hatte bereits vor einiger Zeit angedeutet, das eine Vielzahl von Befristungen für einen Missbrauch sprechen könne, sodass diese Befristungen unwirksam sein können. Allerdings hat das BAG im Fall der Befristungsmöglichkeit gemäß § 2 Abs. 2 WissZeitVG betont, dass dies hier eher nicht der Fall sein wird, weil die Besonderheiten des Wissenschaftsbereiches dem entgegenstehen. Beschäftigungszeiten im Hochschulbereich, die der wissenschaftlichen Qualifikation eines Mitarbeiters dienen, sprechen gegen eine missbräuchliche Ausnutzung.

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