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Arbeitsrecht


Arbeitsrecht

Reform des Mutterschutzes

Am 12.05.2017 hat der Bundesrat die Novellierung des Mutterschutzgesetzes abgesegnet.

Das Mutterschutzgesetzt gilt zukünftig nicht nur für Arbeitnehmerinnen, sondern auch für Schülerinnen, Studentinnen und Praktikantinnen.

Das Verbot der Nach-, Mehr- und Sonn- bzw. Feiertagsarbeit wird dagegen gelockert. Frauen dürfen nunmehr in bestimmten Grenzen selbst bestimmen, ob sie entsprechend eingesetzt werden wollen, wenn keine gesundheitlichen Gründe dagegen sprechen.

Die Schutzfrist nach der Geburt eines behinderten Kindes wird auf 12 Wochen verlängert. Zudem wird ein Kündigungsschutz für Frauen, die eine Fehlgeburt nach der 12. Schwangerschaftswoche erleiden, eingeführt.

Zudem sind Arbeitgeber nunmehr verpflichtet, sämtliche möglichen Maßnahmen zu treffen, um die Frau und das ungeborene Kind am Arbeitsplatz zu schützen. Ein betriebliches Beschäftigungsverbot soll dabei die letzte in Betracht kommende Maßnahme sein. Davor sind Schutzmaßnahmen zu prüfen, nämlich dahingehend, die Arbeitsbedingungen zu gestalten oder den Arbeitsplatz zu wechseln.

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