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Gesellschaftsrecht


Gesellschaftsrecht

Vorstandshaftung

 

In letzter Zeit ist die Haftung von Geschäftsführern und Vorständen häufig Thema von Gerichtsverfahren gewesen, so auch im Verfahren vor dem Landgericht Düsseldorf, das am 25.04.2014 zum Aktenzeichen 39 O 26/11 entschieden wurde.

Hier ging es um die Schadenersatzklage der Ärzte- und Apothekerbank gegen fünf ihrer ehemaligen Vorstände und die Frage, ob diese die Sorgfalt eines ordentlichen und gewissenhaften Geschäftsleiters beachtet haben.

Geklagt wurde auf Schadenersatz in Höhe von mehr als 66 Mio. Euro, drei Ex-Vorstände erhoben Widerklage für Abfindungsansprüche, Ruhegeldzahlungen, Bonusforderungen und Versorgungsleistungen in Höhe von insgesamt mehr als 2,5 Mio. Euro.

In der Sache selbst hat das Landgericht die Klagen abgewiesen und den Widerklagten stattgegeben, weil es der Auffassung war, dass die Beklagten die Sorgfalt eines ordentlichen und gewissenhaften Geschäftsleiters angewendet haben.

Dafür war notwendig, dass sie Entscheidungsgrundlagen sorgfältig ermitteln sowie das Für und Wider der Investitionsentscheidung mit der gebotenen Sorgfalt abgewogen haben.

Das Fehlschlagen der Anlage in diesem Fall beruhte auf den Auswirkungen der Finanzmarktkriese, nicht auf der mangelnden Bonität.

Ein derart massiver Preisverfall wie in diesem Fall bei dem bis dahin mit dem höchsten Rating ausgestatteten Assets sei auch bei sorgfältiger Prüfung nicht zu erwarten, sodass die Klagen keinen Erfolg hatten, vielmehr muss die Apotheker- und Ärztebank nunmehr noch Zahlungen leisten.

 

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