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Medizinrecht


Medizinrecht

Reichweite der Beweislast beim groben Behandlungsfehler

Selbst wenn sich durch die groben Versäumnisse (hier: fehlerhafte Einstellung eines Beatmungsgeräts) nicht ein zum Zeitpunkt der Behandlung bekanntes Risiko (hier: Druckschaden an der unreifen Lunge), sondern unbekanntes Risiko (hier: frühkindlicher Hirnschaden) verwirklicht hat, sind die Grundsätze der Beweislastumkehr anwendbar.

BGH, Urteil vom 19.06.2012 – VI ZR 77/11

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