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Medizinrecht


Medizinrecht

Verspätete Mammographie ist grober Behandlungsfehler

Das Oberlandesgericht Hamm hat einer Patientin in einem Arzthaftungsprozess 20.000,00 € zugesprochen, da es der behandelnde Arzt versäumt hatte, im Rahmen einer jährlichen Krebsvorsorge zu einer Mammographie zu raten.
Nach Auffassung des Senats stellte sich der unterlassene Rat am Mammographiescreening teilzunehmen nicht nur als einfacher, sondern als grober Behandlungsfehler dar, da die Patientin ersichtlich besonders großen Wert auf die Minimierung des Brustkrebsrisikos gelegt hatte.

Oberlandesgericht Hamm, Urteil vom 12.02.2013 – 3 U 57/13

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