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Steuerrecht


Steuerrecht

Rechtsprechungsänderung des Bundesfinanzhofs

Der Bundesfinanzhof hat in mehreren Entscheidungen vom 09.06.2011, VI R 55/10, 36/07 und 58/09 entschieden, daß ein Arbeitnehmer nicht mehr als eine regelmäßige Arbeitsstätte haben kann.

Der Bundesfinanzhof hält nicht mehr an seiner bisherigen Rechtsprechung fest und vereinfacht mit diesen Entscheidungen das steuerliche Reisekostenrecht. Komplizierte Berechnungen des geldwerten Vorteils aufgrund mehrerer regelmäßiger Arbeitsstätten gemäß § 8 Absatz 2 Satz 3 EStG, das Aufsplitten der Entfernungspauschale bei Aufsuchen mehrerer Tätigkeitsstätten an einem Arbeitstag und die entsprechend komplizierte Ermittlung von Verpflegungsmehraufwendungen sind somit zukünftig entbehrlich.
Nach der bisherigen Rechtsprechung konnten Arbeitnehmer, die in mehreren betrieblichen Einrichtungen des Arbeitgebers tätig waren, auch mehrere regelmäßige Arbeitsstätten nebeneinander innehaben.

Der Bundesfinanzhof hält hieran jedoch nicht länger fest, weil er die Auffassung vertritt, dass der ortgebundene Mittelpunkt der beruflichen Tätigkeit des Arbeitnehmers nur an einem Ort liegen kann, auch dann, wenn der Arbeitnehmer verschiedene Betriebsstätten des Arbeitgebers aufsucht.

Rechtsanwalt
Stefan Engelhardt
Lehrbeauftragter für Arbeitsrecht
Roggelin & Partner
stefan.engelhardt@roggelin.de

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